Bye Bye Berndchen
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in memory


Die Trauerrede!
Wir sind hier, um uns von unserem Bruder Bernd zu verabschieden, wir, der MC WOODEN WHEELS, der nach seinem Beitritt zu seiner Familie wurde. Er war nicht nur der Vater, er war die Mutter, er war die Seele des Clubs, er war immer für jeden da und half wo er konnte. Er war lange Zeit unser Vice und zuletzt unser Secretary. Er entwarf unser Color in akribischer Kleinstarbeit daheim an seinem Reißbrett. Er organisierte alle Aktivitäten des Clubs, er lenkte und formte den Club mit einem Geschick, das nicht jeder besitzt. Um es mit einem Satz zu sagen: Er war unser Herz und unser Gehirn. Er war ein Lebemensch und Genießer. Durch seine preußische Erziehung liebte er Ordnung und Sauberkeit, dagegen hasste er Unpünktlichkeit. Er liebte die Kontaktpflege zu anderen Clubs oder einzelnen Personen, was man schnell begriff wenn man die unzähligen Visitenkarten in seinen Ordnern sah. Für seine fast 58 Jahre war er manchmal noch ein richtiger Teenie, ein Lausbub, der ein Leben irgendwo zwischen Biker und Hippie führte. Er liebte Motorräder und Autos. Da ist der weiße Mercedes der immer noch vor seiner Tür steht, daneben steht der schwarze Mercedes, sein Baby. Leider hat er es nicht mehr geschafft, ihn zu restaurieren, denn dieser Wagen war eine seiner Leidenschaften. Da waren aber auch der Mini Cooper und der Jeep, die vielen von Euch sicher noch bekannt sind. Und seine Harley-Davidson, seine E-Glide. Leider hat er es nie wieder geschafft, sich noch einmal eine zu leisten, aber in seinen Täumen war sie immer da. Wir wollen auch nicht seinen 50. Geburtstag vergessen. Man war das eine Party. Darüber werden heute noch Geschichten erzählt. Da waren nicht nur Biker, nein, da war alles und jeder, von klein bis groß, von Bikern über Vereine bis zu Freunden und Bekannten. Es waren viele, die ihn kannten, wie man es auch hier und heute wieder sieht. Es war die geilste Party, die Blankenbach je gesehen hat. Für die, die nicht da waren, sei gesagt, bei einer normalen Bikerparty, die drei Tage andauert, gehen vielleicht 30 Gläser zu Bruch. Hier waren es 200 an einem einzigen Tag. Daran sieht man vielleicht, was hier in Blankenbach los war und wie diese Party verlaufen ist. Wenn der Club unterwegs war, hat er immer das Gepäck mit seinem Benz gefahren und hat es genossen, hinter den Mopeds herzufahren, um sich am Bild vor ihm zu erfreuen. Er war immer der letzte Kämpfer an der Theke und ging erst, als die ersten schon wieder aufstanden. Er war ein gern gesehener Gast auf jeder Party und wenn wir Heim fahren wollten, brauchte er immer mindestens eine Stunde, um sich von allen zu verabschieden. Bei unseren Partys war er der Zapfmeister und vergessen wollen wir auch nicht sein Frühstücks-Eier-Omelett-Ritual, das überall bekannt und berüchtigt war. Jede Party wurde im Gasthaus Rimbach mit einem zünftigen Frühschoppen beendet, der oft erst beendet war als es draußen schon dunkel war. Seine Wohnung, so wie er sie eingerichtet hatte, war sie schnell zu einem Kultobjekt geworden. Da war auch noch der Wunsch, seine Mutter aus Berlin hier nach Blankenbach zu holen, um sie zu pflegen. Eine Wohnung hatte er für sie schon angemietet. Sein größter Wunsch war die Fertigstellung unseres Clubhauses, denn da wollte er sich im gesetzten Alter in Ruhe zurückziehen, um seine Arme zu verschränken und sich selbst zu sagen, was er und der Club alles geschaffen und geleistet haben. Er ist so gestorben, wie er es sich immer gewünscht hat.

Und wir, der MC WOODEN WHEELS, sagen Dir Bernd Langner DANKE.

Danke für alles, was Du für uns, Deine Familie, getan hast.



See you in heaven!
Amen
Wie es sein größter Wunsch war, hat im Anschluss an seine Beisetzung eine Abschiedsparty für unseren Bruder stattgefunden.


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